Max Art
 
MEINE LEBENSPHILOSOPHIE
 

Der 15. September 2002 war der Tag meiner ersten grossen Ausstellung im Maschinenhaus des Kraftwerks Wäggital in Siebnen, wo ich aufgewachsen bin. Sie trug den Titel "Ich und mein Siebnen" und lehnte sich an Dürrenmatts Geschichte (Besuch der alten Dame).

Meine inzwischen verstorbene Schulkollegin Heidi Bammert sagte an der Vernissagerede unter anderem Folgendes: "Max ist ein seltsamer Mensch, er ist aber ein einzigartiger Freund..."
Dieser Satz veranlasste mich dazu, mein Leben zu überdenken.

Ich malte ein Bild mit dem Titel: "Was der Fluss gestern mitgenommen hat, bringt er dir morgen nicht zurück." Ich wurde wach gerüttelt und merkte, dass mein Talentreichtum, meine Energie und vieles mehr dazu führten, dass ich mich in meiner Vergangenheit zu wichtig nahm.

Ob es das Alter, der obige Satz von Heidi oder einfach irgendwelche Erlebnisse mich zu einem Umdenken veranlassten, weiss ich nicht. Ich merke einfach, dass ich den Talentreichtum, den ich geschenkt bekommen habe, nun einsetze, um andere Menschen, wie sie sind, wahrzunehmen, von ihnen zu lernen und mein Wissen und meine Erfahrungen so mitzuteilen, dass ich eben bewusst zu diesem "einzigartigen Freund" werde.

meine Bilder...

...sind seelische Momentaufnahmen. Die Anlehnung an vincent van gogh, Gedichte und Gedanken sowie spez.gefertigte Rahmen aus verschiedenen Materialien machen das Werk zu einem Ganzen,wobei zu erwähnen ist dass meine Blder keine Signatur tragen,sondern mit einer Eisenblombe versehen sind die das Enstehungs-Jahr trägt. Meine Zeichnungen sind auf alte Dokumente gezeichnet und können auf Leinwände in jeder Grösse kopiert werden.

meine Skulpturen...

...haben als Grundmaterialien Schwellenholz , Armierungseisen und ausranchierte genietete Eisenträger. In diesen Materialien sehe ich tiefe Simbolick. Broncene Körper ergänzen vielfach diese Skulpturen und Instalationen. Auch sie tragen eine Eisenplombe mit max-art und Entstehungsjahr.
All meine Werke sollen zum nachdenken anregen.

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